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Archive for the ‘Landwirtschaft und Lebensmittel’ Category

Für viele Menschen gehört die Tasse Kaffee zu einem gelungen Start in den Tag. Es gibt nichts schöneres, als morgens vom Duft frisch aufgebrühten Kaffees geweckt zu werden. Die Zubereitungsmethoden und Verwendung von Kaffee hat sich in den letzten Jahren stark geändert. Früher wurde der Kaffee noch mit der Hand aufgebrüht, bis die erste Filtermaschine auf den Markt kam. Mit der Kaffeemaschine kochte sich der Kaffee quasi wie von alleine, nachdem man Wasser, Filter und Kaffeepulver aufgefüllt hatte.

In der heutigen Zeit hat man die Qual der Wahl, was die Zubereitung des Kaffees angeht, den man kann den Kaffee in Pulverform oder als ganze Bohne kaufen. Die Kaffeemaschinen haben sich im Laufe der Zeit auch immer weiter entwickelt. So spricht man heute von einem Kaffeevollautomaten und der Name ist Programm, denn er mahlt nicht nur die Bohne und brüht Tasse für Tasse den Kaffee frisch, sondern man kann sich auch verschiedene Kaffeevariationen zubereiten lassen. Die Auswahl reicht von der normalen Tasse Kaffee über Espresso bis hin zum Latte Macchiato.

Diese Maschinen sind wahre Alleskönner und in der Regel auch einfach in der Bedienung und der Reinigung. Einige von den Kaffeevollautomaten kann man zusätzlich noch mit Trinkschokolade befüllen und damit die Auswahl an Heißgetränken noch zusätzlich erhöhen. Oft werden die großen Maschinen in der Gastronomie eingesetzt, aber es gibt allerdings auch viele kleine Vollautomaten, die für den Einsatz im privaten Bereich konzipiert worden sind.

Für die Menschen, die nur einen geringen Kaffeeverbrauch am Tage haben und dennoch nicht auf frisch aufgebrühten Kaffee verzichten wollen, gibt es die Kaffeemaschinen, die mit Kaffeepads oder Capsules betrieben werden. Manche Maschinen, egal ob groß oder klein, verfügen zudem auch über eine Düse zum aufschäumen von Milch. Damit wird jeder Kaffee zum Genuss.

Seit Dezember 2011 ist der Süßstoff Steviol, der aus Stevia gewonnen wird unter der Bezeichnung E 960 als Lebensmittelzusatzstoff in der EU zugelassen. Die Blätter der Pflanze enthalten Zuckermoleküle, die als Steviol Glykoside oder Stevioside bezeichnet werden. Der Süßstoff wird in einem aufwendigen Verfahren aus den Blättern der Pflanze extrahiert. Dieser Süßstoff hat es in sich. Er ist ca. 300 Mal süßer als Zucker, hat keine Kalorien und ist außerdem auch noch zahnschonend; Stevia verhindert die Bildung von Zahnbelag.
Bereits in den 1990er Jahren stellten diverse Studien die Unbedenklichkeit für Diabetiker fest. Stevia und Steviosid sind als Süßstoff absolut unbedenklich für Diabetiker. Bei weiteren Studien mit Stevia konnte festgestellt werden, dass die Wirkstoffe in Stevia den Blutzuckerspiegel sogar senken können.
Vor der Zulassung in der EU war ein Jahrzehnte-langes Hin-und-her voraus gegangen. Es wurde vermutet, dass der Stoff krebserregend sei und infertil mache. Dies konnte jedoch in neueren Studien nicht belegt werden. In den letzten Jahren wurde das Süßungsmittel dann nach und nach in Staaten wie der Schweiz, Australien, Neuseeland und weiteren Ländern zugelassen.
Stevia stammt originär aus den Bergen Paraguays und war über Jahrhunderte ein Süßungsmittel für die indigenen Völker der Region. Ende des 19. Jahrhunderts wurde der Stoff von einem Schweizer Wissenschaftler aufgespürt und bereits in den 20er Jahren des vergangenen Jahrhunderts industriell hergestellt. Vor allem in Asien wird Stevia seit langem industriell produziert.
Stevia ist bereits seit mehreren Jahren im deutschen Handel erhältlich, deklariert als Badezusatz, was viele Stevia Fans nicht davon abhielt, sich den “Badezusatz” in den Kaffee zu rühren. Seit der Zulassung von Steviol als Lebensmittel Zusatzstoff sind riesige Marktpotentiale entstanden. Coca Cola hat sich bereits über 20 Patente gesichert, um Stevia in Getränken einzusetzen.

Stevia ist verfügbar in Form von Stevia Tabs, als Flüssigkonzentrat, sowie als Pulver oder Granulat. Die ersten Stevia Zahnpflegemittel sind auch schon auf dem Markt.

Kaffee ist nicht gleich Kaffee, da sich die Kaffeekultur immer wieder gewandelt hat. Früher trank man meistens nur den herkömmlichen Filterkaffee und nach dem Essen vielleicht mal einen Espresso. Im Laufe der Zeit sind immer neue Kaffeevariationen hinzu gekommen und erfreuen sich heute großer Beliebtheit. Zu den Favoriten gehören Latte Macchiato, Cappuchino oder Mokka.

Viele Menschen trinken ihren Kaffee schwarz und manches mal mit Milch und Zucker, um mal einen etwas anderen Geschmack zu erhalten, aber auf Dauer wird das doch etwas eintönig. Wer seinen Kaffee mal mit einem anderen Geschmack trinken möchte, kann sich auch aus einer großen Auswahl von verschiedenen Kaffee Sirups die passende Geschmacksrichtung aussuchen.

Die Geschmacksrichtungen reichen von Ahornsirup über Honig-Vanille bis zu Pistazie und Banane. Vor einiger Zeit konnte man den mit Sirup angereicherten Kaffee nur in bestimmten Kaffeebars bekommen und galt daher als besonders trendy bei den Kaffeekonsumenten. Als jedoch immer mehr Leute zu den Kaffee Sirup griffen, boten auch die Supermärkte und andere Verkaufsstellen von Kaffee to go die verschiedenen Kaffee Sirups an. Der Sirup kann allerdings noch viel Mehr als nur den Kaffeegeschmack zu verfeinern. Er kann auch in Verbindung mit Tee oder als Verfeinerung von Süßspeisen genutzt werden.

Im Internet findet man immer häufiger Rezeptvorschläge, in denen der Kaffee Sirup zum Einsatz kommt. Der Kaffee Sirup wird in verschiedenen Verpackungsgrößen angeboten, da er nicht nur in privaten Haushalten, sondern auch zum großen Teil in der Gastronomie Verwendung findet. Wer gerne mal einen anderen Kaffeegeschmack probieren möchte, ist mit den Kaffee Sirup gut bedient.

Für Hobbyköche ist es oft die Arbeit, die sie am wenigsten mögen, für Küchenpersonal, vor allem für junge Azubis und Küchenhilfen ist es die Hauptbeschäftigung während ihrer Arbeitszeit: Gemüse schneiden.

Köche haben natürlich verschiedene und ganz individuelle Techniken zum Schneiden von Gemüse – letztlich muss jeder seine eigene Technik entwickeln. Wichtig ist auch, dass die Ausrüstung geeignet ist – also die Schneidewerkzeuge scharf und stabil.

Wer schon etwas Übung hat, für den kann das Schnippeln zu einer wahren kreativen Kunstform werden. Aus Gemüse lassen sich je nach Begabung die schönsten Schnitte, Formen und Figuren schnitzen. Die Kunst der Gemüseschnitzerei hat in China seine Heimat. Vom chinesischen Restaurant sind sie den meisten auch bekannt: Zu Pflanzen geschnittene Karotten, kleine Tiere aus Rettich usw. Dem Einfallsreichtum sind keine Grenzen gesetzt. Es gibt auch außerhalb der klassischen Küchentätigkeit Künstler, die sich auf das Arbeiten mit Gemüse spezialisiert haben. Für sie gibt es sogar Meisterschaften.

Ganz soweit braucht die Küchenhilfe im Restaurant oder der Hobbykoch am heimischen Herd natürlich nicht gehen. Für alle, die es versuchen wollen, gibt es mittlerweile bereits eine breite Auswahl an Literatur zum Thema. Und vielleicht fällt mit einer kreativen Note dann auch das notwendige Schnippeln beim Kochen leichter.

12 Dez 2011

Die Kunst des Schnippelns

Author: Hogapage | Filed under: Allgemein, Landwirtschaft und Lebensmittel

Der Treffpunkt für Genussmenschen ist in den nächsten Tagen in München: Vom 30 November bis zum 4. Dezember findet in der Neuen Messe München die „Food & Life“ statt. Mittwoch bis Samstag ist sie von 10 bis 20 Uhr und Sonntag von 10 bis 18 Uhr geöffnet. Über 90.000 Besucher kamen letztes Jahr, um Köstlichkeiten und exklusive Spezialitäten kennenzulernen und zu kosten. Freunde, Kenner und Firmen aus der Gastronomie finden hier das, was sie sonst kaum zu Gesicht bekommen.

Die Food & Life hat sich in den letzten Jahren als Treffpunkt für Gourmets  aus Bayern und aus ganz Deutschland etabliert. Die Messe bietet einen attraktiven Überblick über exklusive Lebens-und Genussmittel. Ein spezielles Augenmerk liegt dabei auch auf dem Qualitätsbewusstsein der Verbraucher. So bildet beispielsweise der Bereich „Slow Food“ wieder einen Schwerpunkt der Messe. Der „Markt für gute Lebensmittel“ findet jedes Jahr auf der Food & Life statt. Hier finden sich  traditionell-handwerklich angefertigte Erzeugnisse, hergestellt aus regionalen Rohstoffen.

Und wieder befindet sich das Herz der Gastronomie in München

Auf der Aktionsbühne zeigen täglich verschiedene Star-Köche ihr Talent. Spezialisten geben Tipps zu aktuellen Themen rund um das Thema Nahrungsmittel und in Vorträgen werden Spezialitäten aus der ganzen Welt vorgestellt. Im Ausstellungsbereich wird Gästen alles geboten, was das Gourmet-Herz begehrt: Hier finden sich die verschiedensten Stände zu Themen wie Fein- und Reformkost, Gewürze, Kräuter, Öl, Essig, Obst und Gemüse, Fleisch- und Wurstwaren, Fisch, Backwaren, Süßwaren, Aufstriche, Milchprodukte und Eier, Getränke, Naturapotheke, Tabakwaren und Medien.

Als ideeller Partner stellt der Bayerische Brauerbund e.V.  elf besondere Braustätten aus ganz Bayern vor und informiert vor Ort über die große Vielfalt des bayerischen Bieres. Weinfreunde können sich auf 40 Winzer aus vier Ländern freuen. Neben herzhaften und süßen Spezialitäten gibt es eine große Auswahl an Spitzenweinen, Schaum- und Brandweinen sowie Likören.

Die Zahl der Besucher hat sich seit 2008 beinahe verdoppelt: Waren vor drei Jahren noch 58.000 Genießer und Interessierte zu Gast, waren es im letzten Jahr bereits über 91.000. Die Zahl der Aussteller ist im selben Zeitraum von 95 auf 154 angestiegen.

weihnachtsgans

Bild: Mr_KARR  / pixelio.de

Zu einer traditionellen Weihnachtsfeier gehört in jedem Fall ein Weihnachtsbaum. Seit dem 19. Jahrhundert ist der geschmückte Tannenbaum ein beliebter Brauch, der vor allem von Kindern geliebt wird. Häufig ist es eine Familientradition, dass der Baum am Vormittag des Heiligen Abends gemeinsam geschmückt wird. Aus Sicherheitsgründen ersetzen mittlerweile oft elektrische Kerzen das Feuer, dazu gibt es bunte Kugeln, Holzfigürchen, Glasschmuck, Lametta und kleine Naschereien aus Schokolade. Seit dem 13. Jahrhundert hat sich der Brauch der Weihnachtskrippe verbreitet. In vielen Wohnzimmer schmückt eine kleine Krippe mit Figuren, Tieren und einem Stall den Raum. Kinder können die Weihnachtsgeschichte dadurch besser begreifen und gleichzeitig ist die Krippe eine hübsche Dekoration.

Das aufwändige Weihnachtsessen gibt es je nach Region am Heiligen Abend oder am ersten Weihnachtstag. Typische Weihnachtsrezepte, die auf eine lange Tradition zurückblicken, sind der Karpfen und die Gans. Der Karpfen wird meist zerteilt, paniert und zusammen mit Kartoffeln oder Kartoffelsalat genossen. Alternative Kochrezepte füllen den Weihnachtskarpfen auch mit Gemüse oder Kartoffeln. Die knusprige Gans geht einer Legende nach auf Königin Elisabeth I. zurück und soll sich von Großbritannien ab dem 17. Jahrhundert weiter in Europa verbreitet haben. Die Weihnachtsgans wird mit einer leckeren Füllung aus Kastanien, Äpfeln oder Dörrpflaumen versehen und geschmackvoll gewürzt. Typische Beilagen sind Rotkohl und Klöße mit einer gebundenen Sauce. Wer sich das Festmahl für den ersten und zweiten Weihnachtstag aufhebt, genießt an Heiligabend häufig eine ganz einfache traditionelle Mahlzeit aus Würstchen mit Kartoffelsalat.

Für den Nachtisch aber auch die ganze Adventszeit über bietet sich typisches Weihnachtsgebäck an. Besonders traditionell ist der Christstollen. Das bekannteste Rezept ist der Dresdner Stollen mit viel Butter, Sultaninen und Mandeln. Andere Stollenarten verarbeiten Mohn, Nüsse oder Quark. Die würdigen Lebkuchen mit Schokolade oder Zuckerguss sind aus der Weihnachtszeit ebenso wenig wegzudenken. Einen ähnlichen Geschmack hat das Magenbrot, das der Verdauung gut tut. Ein Klassiker unter den Weihnachtsplätzchen ist der Spekulatius. Das Mürbegebäck wird gewöhnlich mit Gewürzen angereichert, alternativ auch mit besonders viel Butter oder mit Karamell.

16 Nov 2011

Weihnachtstraditionen

Author: Christian Kochmann | Filed under: Geschichte und Kultur, Landwirtschaft und Lebensmittel

Schon seit dem Altertum werden der Ziegenmilch gesundheitsfördernde Eigenschaften zugesprochen.
Sie soll das Immunsystem stärken, Krebserkrankungen verhindern sowie die Verdauung und den Stoffwechsel fördern.
Bekannt sind auch die Empfehlungen der heiligen Hildegard von Biengen (1098-1179), die in ihren Schriften die Ziegenmilch als unentbehrlich in jeder gesunden Küche empfiehlt.

Auch aus heutiger Sicht kann man den Gesundheitsfaktoren der Ziegenmilch nur unterstreichen Ziegenmilch enthält weniger Eiweiss und Fett als Milch, dafür aber mehr Spurenelemente und Mineralstoffe.

Weiterhin enthält Ziegenmilch viel fertiges Vitamin A, das Haut-Schutzvitamin, und Calcium
und Phosphor, wichtig für den Aufbau der Knochen.

Viele Kinder leiden heutzutage unter einer Kuhmilchallergie. Hier kann die Ziegenmilch eine echte Alternative sein, da sie sich in der Eiweißzusammensetzung in der Kuhmilch unterscheidet, wird sie von den betroffenen Kindern oftmals vertragen.

Zur Beachtung:
Im ersten Lebensjahr sollten Kleinkinder nicht ausschließlich Ziegenmilch erhalten, da sie für diesen Entwicklungsabschnitt zu wenig Folsäure enthält.

Ziegenmilch Schafmilch Kuhmilch
3,4 % Fett 5 – 10 % Fett 3,95 % Fett
3,0 % Eiweiß 4,5 – 7 % Eiweiß 3,3 % Eiweiß
4,4 % Laktose 3,5 – 4,2 % Laktose 4,4 % Laktose
0,7 % Mineralstoffe 0,8 % Mineralstoffe 0,7 % Mineralstoffe

Webseite : www.ziegenhaus.de

27 Jan 2011

Ziegenmilch fördert die Gesundheit

Author: admin | Filed under: Landwirtschaft und Lebensmittel