Wo gibt es die besten Wiener Würstl?
Author: AdrianeFranz | Filed under: Freizeit, Sonstiges„Süß oder scharf?“ – das ist die wichtigste Frage, wenn es um das Wiener Würstl geht, dem Wiener Würstchen, jener Traditionsspeise, die man von der Hand ist, weil sie so eben am besten schmeckt.
Doch bevor einem diese Frage an einem Würstchenstand gestellt wird, muss man sich als Wurstesser erst einmal selbst fragen: An welchen Würstchenstand gehe ich denn eigentlich? Es gibt davon ja nicht gerade wenige in Wien.
Wie so oft gehen die Meinungen hier natürlich auseinander. Jeder Wiener, so meint man manchmal, hat seinen eigenen Lieblingswurststand. Die einen schwören auf Würstelstand am Hohen Markt, wo man auch noch bis spät in die Nacht seine Wurst bekommt. Andere lieben den Würstel-„Kiosk“, der in der trendigen Schleifmühlgasse das Alte mit den Neuen verbindet.
Mit diesen Ständen hat man dann auch schon die beiden erwähnt, die bei vielen Wienern – und auch bei immer mehr Teilnehmern an Städtereisen Wien – als die beiden Frontrunner gelten. Und beide sind bedingungslos empfehlenswert.
Der Würstelstand am Hohen Markt hat in den letzten Jahren echten Kultstatus erlangt. Man muss sich diesen Imbiss, der auf einer Verkehrsinsel mitten in der Wiener Innenstadt liegt, in etwa so vorstellen wie einen Nachtimbiss in New York City, in dem nach Mitternacht Polizisten neben Obdachlosen sitzen, oder die berühmten Bagel Shops in Londons Brick Lane.
Nur nachts ist dieser Würstlstand auch wirklich ein Würstlstand, wenn – Wurst mit Senf in der Hand – die gesellschaftlichen Barrieren fallen.
Der Würstel-„Kiosk“ ist dabei, das gute alte Würstl fit fürs 21. Jahrhundert zu machen. Hier gibt es neben dem Klassiker auch Wurstspezialitäten aus aller Welt. Selbst vegetarische Gäste eines Tirol Hotel kommen auf ihre Kosten. Das Kiosk im Namen stimmt übrigens nicht ganz: Es handelt sich nicht um einen Kiosk, sondern um ein Ecklokal.
Für Neulinge: Die Würstelstände der Stadt Wien bieten neben Frankfurtern (Wiener Würstchen), oft auch Käsekrainern, Bratwürsten und Hot Dogs.
Und was hat es nun mit der Frage „süß oder sauer“ auf sich? Das ist natürlich die Frage nach dem Senf, den man auf seinem Würstl wünscht. Ohne den ist das Wiener Würstl nämlich kein Wiener Würstl. Punkt.

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